Altdorf (85) Die Gemeinde Altdorf ist der Hauptort des Kantons Uri.

Vernissage: NATUR - Zwischen Sehnsucht und Wirklichkeit. Von Amazonien in die Alpen.

Die Gruppenausstellung unter der kuratorischen Leitung von Barbara Zürcher und Bruno Z’Graggen (VIDEO WINDOW, Zürich), ist dem Thema Natur gewidmet. Das Projekt will einem breiten Publikum zeigen, wie facettenreich zeitgenössisches Kunstschaffen Natur thematisiert im Zeitalter des Klimawandels, in dem das Verhältnis der Menschheit zur Natur grundlegend hinterfragt wird. Die Ausstellung schlägt unter Miteinbezug brasilianischer Positionen einen weiten Bogen von den Alpen bis zum Regenwald des Amazonas, dem bedeutsamsten Ökosystem unseres Planeten. Es werden 36 Kunstschaffende aus allen medialen Bereichen eingeladen.

Das transdisziplinäre Projekt verbindet Kunst und Wissenschaft. Die Begleitpublikation und ein Teil des Rahmenprogramms (internationale Konferenz, Blockseminar) erfolgen in Kooperation mit dem Literatur- und Kulturwissenschaftler Prof. Boris Previšić von der Universität Luzern und Bruno Z’Graggen. Geistes- und sozialwissenschaftliche Beiträge beleuchten das Verhältnis von Menschen, Kultur und Natur an verschiedenen Orten und im Wandel der Zeit. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Begriffsklärung.

Das universelle Thema Natur ist in zweierlei Hinsicht von spezieller Bedeutung für den Kanton Uri und sein Kunsthaus. Zum einen weist es wegen der erhabenen Präsenz der Landschaft und deren Bedeutung für die Lebenswelt der Menschen eine grosse Relevanz auf. Der Gotthard mit seinen kühnen Transportwegen zur Alpendurchquerung wurde zum Inbegriff eines Naturmythos, den die Tourismusbranche nutzt. Zugleich bedeutet Natur – wie überall – bei aller Faszination eine grosse Herausforderung. Besonders verheerend scheint sich der globale Klimawandel in den Alpen auszuwirken. Trotz des technischen Fortschritts werden unberechenbare Naturgewalten zunehmend zur Gefahr. Augenscheinlichste Beispiele sind Gletscherrückgang, Felsabbrüche oder heftige Unwetter mit Hochwasser, Erdrutschen oder Lawinen.

Das Oeuvre von Danioth steht stellvertretend für eine lange Tradition von Naturdarstellungen in der bildenden Kunst. Landschaft und Natur wurde seit der Renaissance zum eigenständigen Motiv und wird in diese Gruppenausstellung einbezogen.

Eine Katalogpublikation begleitet die Ausstellung. Die Publikation möchte Resultate aus der Forschung sichtbar machen und einer breiteren Öffentlichkeit in verständlicher Sprache vermitteln und wird mit den Arbeiten der Kunstschaffenden bebildert.

Internationale Konferenz, 30. September bis 2. Oktober 2019, Luzern und Altdorf (HfK Uri)

Weitere Informationen und Anmeldung: unilu.ch

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Vom Diesseits und Jenseits in Tönen

Mit einem Benefizkonzert zugunsten des Hilfswerks der Kirchen Uri wird dieser Institution für einmal ermöglicht, ihr Anliegen und Wirken auf eine ganz besondere Weise in die Öffentlichkeit zu tragen. Unter dem Motto
« O Röschen rot!
Es liegt der Mensch
in grösster Not!»
gelangen Werke von Gustav Mahler, G. F. Händel , Franz Schubert, W.A. Mozart, Antonín Dvořák, Giuseppe Verdi u.a. zur Aufführung.

 

Eintritt CHF 45 (Jugendliche CHF 30), Vorverkauf ab 20.08.2019 unter www.ticketino.ch, Abendkasse ab 18.30 Uhr
Einführung zur Thematik durch Hans Jörg Jans um 18.45 Uhr im inneren Chorraum

 

Gustav Mahler hat an die fünfzig Texte vertont, die er der Volkslied-Sammlung
« Des Knaben Wunderhorn» (1805-08) entnommen hat. Das Lied vom «Röschen rot» ist unter dem Titel «Urlicht» dem vierten Satz seiner zweiten, der «Auferstehungs-Symphonie» zu Grunde gelegt. Als Motto steht es über unserem ganzen Konzertabend, der mit seiner Musik von den Tiefen und Höhen, vom Glück und der Not, von Glanz und Elend des Menschen spricht. Er will dazu beitragen, Gleichgültigkeit gegenüber dem Nächsten zu überwinden.

 

Das Hilfswerk der Kirchen Uri ist eine Fach- und Beratungsstelle für Menschen in sozialen Notlagen im Kanton Uri. Es leistet kostenlose und unbürokratische, mit zwei ausgebildeten Fachpersonen professionelle Sozialberatung. Die Institution unterstützt bei administrativen und rechtlichen Fragen und begegnet akuten Notlagen mit Sach- und Finanzhilfen. Im Rahmen diverser Projekte wird die soziale Zugehörigkeit von armutsbetroffenen Menschen gefördert.

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Wahlpodium Urner Wochenblatt und Urner Zeitung

PODIUM ZU DEN NATIONAL- UND STÄNDERATSWAHLEN

Am 20. Oktober 2019 ist Wahltag. Die Kandidatinnen und Kandidaten auf einen Urner Sitz in Bern stehen Red und Antwort.

Die Ausgangslage ist spannend, vor allem bei den Nationalratswahlen. Während mit Josef Dittli (FDP) und Heidi Z’graggen (CVP) zwei Kandidierende für zwei Ständeratssitze zur Verfügung stehen, buhlen mit Simon Stadler (CVP), Matthias Steinegger (FDP), Pascal Blöchlinger (SVP) und Urs Kälin (SP) gleich vier Personen um den frei gewordenen Urner Nationalratssitz.

Am Wahlpodium, das vom «Urner Wochenblatt» und von der «Urner Zeitung» am Donnerstag, 26. September, gemeinsam durchgeführt wird, erhalten die Kandidaten und die Kandidatin die Möglichkeit, sich öffentlich zu präsentieren. Zudem werden die Moderatoren den Nominierten auf den Zahn fühlen und ihnen hoffentlich spannende Statements entlocken. – Die beste Gelegenheit, sämtliche Kandidatinnen und Kandidaten im Quervergleich kennenzulernen und ihnen gar selber Fragen zu stellen.

www.urnerwochenblatt.ch

www.urnerzeitung.ch

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